Zum Inhalt springen
Swiss Recognition.
DE
Berufsanerkennung in der Schweiz

Die Anerkennung verstehen, bevor Sie das Dossier zusammenstellen

Das richtige Verfahren hängt von Ihrem Beruf, Ihrem Diplom und dessen Erwerbsland ab. Hier die Gesamtübersicht.

Die erste Weiche

Reglementierter oder nicht reglementierter Beruf?

Reglementierter Beruf

Das Gesetz knüpft die Ausübung an einen bestimmten Titel. Eine Behörde vergleicht dann Ihre Qualifikation und erlässt einen Entscheid. Wir prüfen für Sie, ob Ihr Beruf dazugehört und welche Behörde entscheidet.

Nicht reglementierter Beruf

In der Regel beurteilt der Arbeitgeber Ihre Ausbildung und Ihre Berufserfahrung. Für einen Hochschulabschluss kann eine Niveaubestätigung von Swiss ENIC das Dossier aufwerten, sie ist jedoch nicht verbindlich.

Orientierung

Eine Behörde je Berufsfeld

SRK

Nicht universitäre Gesundheitsberufe, Pflege und Therapien

MEBEKO

Universitäre Medizin

PsyKo

Psychologie und Psychotherapie

EDK

Unterricht, Logopädie, Psychomotorik

SBFI

Berufsbildung, Ingenieurwesen, Architektur, Soziales

ESTI

Elektrische Installationen

Herkunft des Diploms

Zwei Prüfungslogiken

EU / EFTA

Ein koordinierter Rahmen

Die Richtlinie 2005/36/EG gilt über das Freizügigkeitsabkommen. Für bestimmte Berufe ist eine direkte sektorielle Anerkennung möglich, wenn sämtliche Voraussetzungen erfüllt sind. Andernfalls kann ein allgemeiner Vergleich zu einer Ausgleichsmassnahme führen.

Drittstaat

Eine Einzelfallprüfung

Die Behörde vergleicht Niveau, Dauer, Inhalte und Praxis. Besondere Abkommen bestehen namentlich mit Quebec und dem Vereinigten Königreich.

Zeitlicher Ablauf

Von der ersten Prüfung bis zum Entscheid

1. Prüfen

Reglementierung und Behörde

2. Zusammenstellen

Kopien, Übersetzungen, Bescheinigungen

3. Einreichen

Portal oder Postweg

4. Vergleichen

Niveau, Dauer, Inhalte

5. Entscheiden

Vollständige Anerkennung, teilweise Anerkennung oder Ablehnung

6. Eintragen

MedReg, NAREG oder REG

Für die Medizinalberufe konsultieren Sie das amtliche Register MedReg.

Ausgleichsmassnahmen

Wenn wesentliche Unterschiede bestehen bleiben

Die Behörde kann eine Eignungsprüfung oder einen begleiteten Anpassungslehrgang vorsehen. Im allgemeinen System hat die gesuchstellende Person grundsätzlich die Wahl zwischen diesen beiden Massnahmen, unter Vorbehalt der im anwendbaren Rahmen vorgesehenen Ausnahmen.

Eignungsprüfung

Eine gezielte Überprüfung der Kenntnisse, die im Vergleich als fehlend festgestellt wurden.

Anpassungslehrgang

Ein begleiteter Zeitraum, um die erwarteten Kompetenzen zu erwerben und nachzuweisen.

Häufige Fehler

Was ein Dossier verzögert oder schwächt

×

Selbst oder von Angehörigen angefertigte Übersetzung: Es braucht eine professionelle Übersetzung, aber keine beeidigte

×

Beglaubigung auf dem falschen Dokument

×

Einfache Fotokopie anstelle einer beglaubigten Kopie

×

Einreichung vor dem vollständigen Abschluss der Ausbildung

×

In der Schweiz erworbene Erfahrung im Lebenslauf nicht klar ausgewiesen: Daten, Arbeitgeber, Funktion

×

Verwechslung zwischen reglementiertem und nicht reglementiertem Beruf

×

Missachtung der Anweisungen der Behörde bei der Einreichung

Es gibt kein allgemeines beschleunigtes Verfahren. Fristen und Gebühren hängen von der Behörde ab und bleiben Richtwerte. Prüfen Sie stets die im Zeitpunkt der Einreichung geltenden Voraussetzungen.

Ordnen Sie Ihr Diplom dem richtigen Verfahren zu.

Prüfen Sie die Reglementierung, die Behörde und die Herkunft des Diploms, bevor Sie die Unterlagen zusammenstellen.

Dossieranalyse anfordern

Antwort innert zwei Arbeitstagen, schriftlich.